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Schlachtpartie 2009

Zum kulinarischen Höhepunkt in diesem Herbst, der Schlachtpartie, sind am 18. November zwar wieder ca. 190 Personen in das Grinzinger Bräu im 19. Bezirk angemeldet gewesen, gekommen sind dann aber 150. In Zeiten der Schweinegrippe kann man ein wenig Verständnis für eine kurzfristige Verhinderung aufbringen, doch stellt ein solches Auseinanderklaffen der Teilnehmerzahl für den Veranstalter eine sehr schwierige Situation dar, denn es ist nicht leicht, diesen Spagat zu meistern und ökonomisch einzukaufen. Trotzdem haben alle Würste einen Abnehmer gefunden, denn es gab am Ende viele Interessenten, die die restlichen Würste für den heimischen Kochtopf erworben haben. Die Blut- und Leberwürste von der Ländle-Metzgerei Hermann Bösch aus Lustenau wurden am Montag frisch hergestellt, über Nacht mit der Spedition nach Wien gebracht und am Dienstagabend lagen sie schon auf dem Teller. Das vom Hausherrn bestens zubereitete Gericht begeisterte alle, Studenten, Junge und Junggebliebene. Der Verein hat mit seinem Veranstalter Florian THEMEßL-HUBER an der Spitze wieder besonders frische Köstlichkeiten aus dem Ländle organisiert und sie den Vorarlbergern in Wien kredenzt.

Die nach wie vor gute Nachfrage zur Teilnahme an diesem etwas deftigen Abend machte es wieder erforderlich, die typische Vorarlberger Kost in zwei Serien zu servieren. Der Obmann und die Organisation in der Küche hatten die Situation immer bestens im Griff, so dass jeder einen Platz fand und die Speisen immer rasch serviert wurden. Zur guten Stimmung und der nötigen Verdauung danach trug auch das "Verrupferle" von Freihof aus Lustenau bei. Es war ein gemütlicher Abend, bei dem die gesellschaftliche Note nicht zu kurz gekommen ist. Man konnte wieder ungeniert in Vorarlberger Mundart plaudern und sich auch über andere Vorarlberger Spezialitäten unterhalten. Die bevorstehenden Veranstaltungen zum bald anstehenden 125-Jahr-Jubiläum des Vereins bereicherten den Gesprächsstoff in besonderem Maße. Die Erwartungen für die nächste kulinarische Zusammenkunft mit Kässpätzle im kommenden Herbst sind dementsprechend hoch. Es ist zwar bekannt, dass die Nachfrage nach den Kässpätzle (naturgemäß) größer als bei der Schlachtpartie ist, aber das Interesse für die Schlachtpartie kann nicht ignoriert werden, weshalb der zweijährige Rhythmus seine Berechtigung hat. Herzlichen Dank an alle Helfer und Organisatoren, dem Obmann, dem Veranstaltungsreferenten und natürlich der besonders ausdauernden Monika MOLNAR.

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